Pienkenhof

„Wenn wir der Erde etwas wegnehmen, müssen wir ihr auch etwas zurückgeben. Wir und die Erde sollten gleichberechtigte Partner sein. Was wir der Erde zurückgeben, kann etwas so Einfaches - und zugleich so Schwieriges - wie Respekt sein.

Jimmy Begay vom Volk der Navajo Indianer

Unweit von meinem Elternhaus gelegen, war der Pienkenhof in meiner Kindheit immer wieder Ziel meiner Waldausflüge. Schon damals hat mich also dieser Ort inspiriert und magisch angezogen.

Im Jahr 2006 haben meine Frau und ich von der Gemeinde Kefermarkt langfristig den Pienkenhof gepachtet. Seitdem versuchen wir ihn vor dem Verfall zu retten.

Das Areal rund um den Pienkenhof ist ein besonderer Ort mit einigen unterirdischen Wasserläufen, die auf dem Berg an die Oberfläche treten. Direkt neben dem Hof sind auch zwei Rotbuchen gestanden, beides Naturdenkmäler, wobei die größere einen Kronendurchmesser von etwa 30 Metern hatte und zu den mächtigsten im Lande gehörte. Der Orkan Kyrill hat diese am 18. Januar 2007 entwurzelt, was für mich ein herber Verlust war. Die andere Buche wurde einige Jahre später von der Naturschutzabteilung der OÖ. Landesregierung als Denkmal aufgelassen und gefällt. Sie war großteils abgestorben bzw. waren die toten Äste eine Gefahr für die Wanderer, die direkt unterhalb des Baumes den Naturlehrpfad benutzen.

Unweit des Pienkenhofes habe ich mich vor einigen Jahren eingesetzt, dass eine Eibe als Naturdenkmal geschützt wird. Es handelt sich um die größte Eibe in Österreich mit einem Stammumfang von mehr als 3,5 Metern - seidem genannt „Die tausendjährige Eibe von Harterleiten“